Gartenbau in der Steiermark: Tradition und Innovation bei Jungli Winzern
Die Steiermark ist nicht nur für ihre malerischen Landschaften und kulturellen Schätze bekannt, sondern auch als Hochburg für nachhaltige Landwirtschaft und Weinbau. Im Herzen der Region, wo traditionelle Methoden mit modernen Ansätzen verschmelzen, hat sich eine neue Generation von Winzern etabliert – darunter die Jungli Winzerfamilie, die seit Generationen Weinbau mit ökologischer Verantwortung betreibt. Doch was macht diesen Weinbau besonders? Und wie passt er in das moderne Bild der österreichischen Weinwirtschaft?
Ökologischer Weinbau: Mehr als nur Bio – ein Lebensstil
Bei jungliwin startseite steht der ökologische Weinbau im Mittelpunkt – nicht als Trend, sondern als grundlegende Haltung. Die Jungli Winzerfamilie setzt seit Jahrzehnten auf eine geschlossene Kreislaufwirtschaft: Kein chemischer Pflanzenschutz, keine künstlichen Düngemittel, stattdessen natürliche Alternativen wie Kompostierung, Mulchwirtschaft und gezielte Pflanzengemeinschaften. Die Böden werden durch extensive Bodenbearbeitung und Mischkulturen gesund erhalten, während die Weinberge von der Vielfalt der Rebsorten profitieren. Besonders beeindruckend ist, wie diese Methode nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch die Qualität des Weins steigert – wie Studien der Universität Wien zeigen, die eine höhere Konzentration an Aromen und sekundären Stoffen in ökologisch angebauten Weinen nachweisen konnten.
Doch der ökologische Ansatz bei Jungli Winzern geht noch weiter: Die Weine werden in kleinen, handwerklich geprägten Mengen produziert, ohne auf Massenware auszugehen. Die Trauben werden per Hand geerntet, und die Gärung und Reifung finden in traditionellen Steingrutten statt, die nicht nur das Klima regulieren, sondern auch die natürliche Aromenentwicklung fördern. Dies macht die Weine nicht nur für Liebhaber von Bio-Wein interessant, sondern auch für Feinschmecker, die Wert auf Authentizität und Terroir legen.
Regionale Identität: Reben und Terroir aus der Steiermark
Die Steiermark ist bekannt für ihre Rebsortenvielfalt, doch bei Jungli Winzern steht der Terroir im Vordergrund – die einzigartige Kombination aus Boden, Klima und Mikroklima der Region. Besonders die Rebsorten Blaufränkisch, Zierl, Riesling und Grüner Veltliner gedeihen hier besonders gut. Während Blaufränkisch die typisch würzigen Noten der Region ausstrahlt, bringt der Riesling frische Säure und mineralische Tiefe zum Ausdruck. Die Jungli Winzer nutzen diese natürliche Vielfalt, um Weine zu kreieren, die nicht nur den regionalen Charakter widerspiegeln, sondern auch zeitlose Eleganz ausstrahlen.
Ein markantes Beispiel ist der Jungli Blaufränkisch, der in den steilen Hängen der Wachau und der Murgebirge angebaut wird. Die Weine zeigen eine tiefe, komplexe Frucht mit Noten von schwarzer Johannisbeere, Tabak und einer prägenden Würze. Diese Rebsorte ist nicht nur in der Steiermark, sondern auch in Ungarn und Slowenien verbreitet, doch nur wenige Winzer schaffen es, die einzigartige Würze und Tiefe dieser Sorte zu vollenden wie die Jungli Winzer. Ihr Engagement für den Terroir macht sie zu einer der führenden Adressen für Weinliebhaber, die Wert auf Authentizität und Qualität legen.
Nachhaltigkeit und Zukunft: Wie die Jungli Winzer die Region prägen
Nachhaltigkeit ist bei Jungli Winzern kein leeres Versprechen, sondern ein fester Bestandteil ihres Betriebs. Neben der ökologischen Landwirtschaft setzen sie auf erneuerbare Energien: Die Weingüter sind mit Solarpanels ausgestattet, und der Strombedarf wird durch Biogas aus lokalen Agrarprodukten gedeckt. Zudem engagieren sie sich in Projekten zur Biodiversität, etwa durch die Schaffung von Wildblumenwiesen und Insektenhotels in den Weinbergen. Diese Maßnahmen nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch die Lebensgrundlage für die heimische Tier- und Pflanzenwelt sichern.
Doch die Jungli Winzer gehen noch einen Schritt weiter: Sie arbeiten eng mit lokalen Partnern zusammen, um den Weinbau nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Apfelplantagen, die Überschüsse an Trauben und Äpfeln in Bio-Energie umwandeln, sowie Projekte zur Wasserbewirtschaftung, die das lokale Ökosystem schützen. Ihr Ansatz zeigt, dass nachhaltiger Weinbau nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist – und damit ein Vorbild für die gesamte Weinwirtschaft in der Steiermark und darüber hinaus ist.
- Seit über 30 Jahren betreiben die Jungli Winzer ihren Betrieb nach ökologischen Richtlinien, mit einer Ertragsquote von nur etwa 30% der konventionellen Weinbauflächen.
- Der Jungli Blaufränkisch wird in den steilen Hängen der Murgebirge angebaut und gilt als einer der besten Vertreter dieser Rebsorte in Österreich.
- Die Weingüter sind vollständig mit Solarenergie ausgestattet und decken über 80% ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen.
- Durch die Schaffung von Wildblumenwiesen und Insektenhotels steigt die Biodiversität in den Weinbergen um bis zu 40% gegenüber konventionellen Anbaugebieten.
- Die Jungli Winzer arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, um Überschüsse an Agrarprodukten in Biogas umzuwandeln und so die Kreislaufwirtschaft zu stärken.
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Qualität im Weinbau immer wichtiger werden, zeigt die Jungli Winzerfamilie, dass traditionelle Methoden und moderne Innovation Hand in Hand gehen können. Ihr Engagement für den ökologischen Weinbau, die regionale Identität und die nachhaltige Zukunftsplanung machen sie zu einer der spannendsten Adressen für Weinliebhaber und Nachhaltigkeitsinteressierte alike. Ob für Genießer oder für alle, die Wert auf eine lebenswerte Zukunft legen – die Jungli Winzer bieten mehr als nur Wein: Sie bieten eine Vision.

